Viele Erkrankungen entstehen schleichend. Deshalb legen wir großen Wert auf regelmäßige Vorsorge. Die Prostatavorsorge ab dem 45. Lebensjahr wird von der europäischen Gesellschaft für Urologie empfohlen, bei positiver Familienanamnese bereits ab dem 40. Lebensjahr.
Die Vorsorge für den Mann ist wichtig
Was beinhaltet die Vorsorge?
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Ausführliches Gespräch
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Klinische Untersuchung
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Sonographie, bei Indikation
Blasenspiegelung
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Harnuntersuchung, ggf. Harnflussmessung
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PSA Wert Bestimmung
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Erweiterte Laboruntersuchungen
(Hormonabklärung wenn indiziert)
Prostata Vergrößerung
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Die Abklärung einer gutartigen Prostatavergrößerung zur Vermeidung einer möglichen Schädigung des oberen Harntraktes ist Teil der Vorsorgeuntersuchung.
PSA Test
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Der PSA-Test ist ein Bluttest zur Bestimmung des prostataspezifischen Antigens (PSA), das überwiegend in der Prostata gebildet wird. Erhöhte Werte können auf Prostatakrebs hinweisen und machen den Test zu einer wichtigen Methode der Früherkennung.
Detektion von Tumoren
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Auch die frühzeitige Detektion von Harnblasentumoren, Nierentumoren, Hodentumoren und Penistumoren ist ein wesentlicher Bestandteil der Vorsorge - Untersuchung. Beim Auftreten von Blut im Urin sollten Sie umgehend Kontakt mit einer Fachärztin für Urologie aufnehmen.
Die Selbstuntersuchung der Hoden sollte von Männern im Alter von 14 bis 45 Jahren monatlich durchgeführt werden, um Verhärtungen oder Knoten frühzeitig zu erkennen. Es dauert weniger als eine Minute und könnte Ihr Leben retten denn bei frühzeitiger Erkennung durch regelmäßige Selbstuntersuchungen liegt die Überlebensrate bei 99 %.
Leitfaden zur Selbstuntersuchung der Hoden
01
Wählen Sie den richtigen Zeitpunkt
Der beste Zeitpunkt ist während oder nach einer warmen Dusche oder einem Bad. Die Wärme entspannt den Hodensack, sodass sich Veränderungen leichter ertasten lassen.
04
Auf Knoten abtasten
Normale Hoden sollten glatt und oval sein. Achten Sie auf harte Knoten, Schwellungen oder Bereiche, die sich anders anfühlen als Ihr gewohnter Zustand.
07
Achten Sie auf veränderung
Eine plötzliche Größenveränderung, ein schmerzloser Knoten oder eine Schwellung können Anlass zur Sorge geben. Achten Sie auf Schmerzen oder Beschwerden – auch wenn Hodenkrebs oft schmerzfrei verläuft.
02
Stellen Sie sich vor einen Spiegel
Überprüfen Sie vor Beginn, ob sichtbare Veränderungen am Hodensack vorliegen – Schwellungen oder Hautveränderungen.
05
Überprüfen Sie den Nebenhoden
Das weiche, schnurartige Band an der Rückseite jedes Hodens ist der Nebenhoden – völlig normal. Verwechseln Sie ihn nicht mit einem Knoten.
08
Selbstuntersuchung
1x im Monat
Führen Sie einmal im Monat eine Selbstuntersuchung durch. Ein regelmäßiger Zeitplan hilft Ihnen dabei, zu erkennen, was für Sie normal ist – so fällt es Ihnen viel leichter, Veränderungen zu bemerken, die Aufmerksamkeit benötigen.
03
Untersuchen Sie jeweils einen Hoden
Untersuchen Sie jeden Hoden einzeln mit beiden Händen. Halten Sie ihn zwischen Daumen und Fingern und rollen Sie ihn sanft ab. Achten Sie auf ungewöhnliche Knoten oder Veränderungen
06
Untersuchen Sie beide
Wiederholen Sie dies am anderen Hoden und vergleichen Sie beide. Es ist normal, dass einer etwas größer ist. Entscheidend ist jede Veränderung gegenüber Ihrem eigenen Ausgangszustand.
